Anleitung Folienkleben
WICHTIGER HINWEIS: Durch Temperaturschwankungen bei der Lagerung oder beim Transport kann die Verbindung zwischen Fixiertape, Folie und Trägerpapier u.U. nicht mehr korrekt sein, so das sich das Foliendesign nur schlecht vom Trägerpapier lösen läßt. Streichen bzw. rakeln Sie das gesamte Material deshalb vor der Montage auf einer glatten Unterlage noch einmal fest an. Sie können dazu gleiches Werkzeug wie nachfolgend beschrieben verwenden.TIPP: Es ist immer von Vorteil eine zweite Person den Vorgang aus einiger Entfernung begutachten zu lassen. Gerade an gewölbten Flächen ist der kritische Blick aus einiger Entfernung entscheidend für das optische Ergebnis. Korrekturen lassen sich nach dem vollständigen Aufbringen nicht mehr durchführen. Mit Hilfe von Tessaband oder ähnlichem können sie diese Arbeit aber auch allein verrichten, es dauert dann nur etwas länger. Danach lösen Sie das Papier auf der Rückseite langsam ab. Je spitzer der Zugwinkel desto sicherer erfolgt die Ablösung des Papiers. Achten sie dabei sorgfältig darauf, das alle Details des Designs auf der transparenten Fixierfolie bleiben! Wenn Sie so das Schutzpapier vollständig entfernt haben, setzen sie das komplette Aufkleber-Design nun an einer ihrer Markierungen an und streichen es langsam und blasenfrei auf der zu beklebenden Fläche aus.
Ein optimales Ergebnis erhalten sie bei einer Naßverklebung.
Dazu auf ½ Liter Wasser ca. 3-4 Tropfen Spülmittel zugeben, und gut vermischen. Dadurch enthärtetes Wasser (keine Tropfenbildung) mit einer Sprühflasche auf die zu verklebende Fläche sprühen oder mit einem sauberen Schwamm (Schmutzpartikel werden unter der Folie sichtbar) auf der zu verklebende Fläche gut verteilen. (es kann auch die Klebefolie selbst befeuchtet werden.) Dadurch kann die Folie auf der Lackoberfläche verschoben und richtig positioniert werden.
Wichtig: Glasdekorfolien bitte ausreichend trocknen lassen bevor die Übertragungsfolie abgezogen wird.
TIPP: Zum Ausstreichen benutzt man eigentlich einen sogenannten "Rakel" aus Plastik oder dickem Filz. Es funktioniert aber genauso gut mit einem stumpfen Eiskratzer oder einem Kuchenformspachtel. Es geht natürlich auch wunderbar mit Fingern und Daumen, bei größeren Design kann man sich dabei aber leicht einige Blasen reiben ;-) Achten sie darauf, das die Folie nicht vor dem Ausstreichen die zu beklebende Fläche berührt, eine Korrektur ist nur bedingt möglich und ohne entsprechende Erfahrung meistens nicht erfolgreich. Bei größeren Designs nehmen sie am besten gleich eine zweite Person zu Hilfe.
Haben sie das gesamte Design vollständig ausgestrichen, können sie nun die transparente Fixierfolie entfernen. Heben sie dazu an geeigneter Stelle die Folie mit dem Fingernagel an und ziehen sie diese vorsichtig ab. Keine Angst, das eigentliche Design verbleibt auf der beklebten Fläche. Sollte sich beim Abziehen der Fixierfolie doch einmal eine Ecke oder Spitze des Designs mit anheben, so drücken sie diesen Teil mit samt Folie wieder fest an und reiben sie einige Male darüber bevor sie die Folie weiter ablösen.
TIPP: Wenn Sie einige Minuten warten, bevor sie mit dem Entfernen der Fixierfolie beginnen, lösen sich in der Regel Teile des Design seltener mit ab. Hilfreich ist es manchmal auch, die Folie von verschiedenen Ansatzpunkten und Richtungen aus abzulösen. Sollten Sie nach dem vollständigen ablösen des Fixiertapes doch einige Luftbläschen entdecken, schneiden sie diese in ihrer längsten Ausrichtung mit einem Cutter oder einer Rasierklinge ein und drücken und reiben sie diese Stellen noch einmal sorgfältig aus.
ACHTUNG: Die Foliendesigns auf Fahrzeugen erreichen erst nach ca. 48 Stunden bei 15 Grad Celsius ihre endgültige Klebekraft. Ist die Temperatur niedriger, verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend. Erst nach vollständig aktivierter Klebekraft können Sie durch Waschstraßen fahren oder z.B. Hochdruckreiniger anwenden. Bei Verklebungen auf Fahrzeugscheiben sollten Sie darauf achten, das Scheibenwischer möglichst nicht über das Design laufen, zumindest nicht dauerhaft (wie z. B. bei Heckscheibenwischern). Auch Überlackierungen mit Klarlack sind erst nach dieser Aushärtungsphase möglich. Der Hersteller gibt dafür aber keinerlei Lacke vor noch macht er Einschränkungen. Wir empfehlen deshalb dennoch vorher die Lackverträglichkeit zu testen.
Es wird keinerlei Haftung für Schäden am Fahrzeug, Lack oder sonstiges übernommen, die durch Aufkleber, Verarbeitung, Entfernen des Aufklebers, Entfernen von Kleberesten oder sonstiges entstanden sind oder entstehen.
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